Verbessern wir die Familienhilfe und den Kinderschutz.

Paul Detlef Debahy – Geschäftsführer

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

als Geschäftsführer der Sozialassistenz gGmbH ist es mir ein Anliegen, einen Beitrag zu unserem Geschäftsjahr 2018 zu verfassen.

Zunächst möchte ich mich im Namen unserer MitarbeiterInnen für die erfreulichen Ergebnisse im Jahr 2018 bedanken. Hierbei denke ich besonders an die Verbesserung des Kinderschutzes, die Beendigung problematischer Hilfeverläufe, an die Rückführung von Kindern in ihre Herkunftsfamilie als auch in der Umsetzung der UN-Kinderrechte und des Wechselmodells. Besonders stolz sind wir darüber, dass wir junge Menschen mit einer ungünstigen Prognose zum Abitur führen konnten. Im letzten Jahr 2018 konnten wir die 1.Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages – Frau Bettina Wiesmann MdB – bei der Prüfung der Kinderrechte im familiengerichtlichen Kindschaftverfahren unterstützen. Ein Beweis dafür, dass die Sozialassistenz gGmbH an Dynamik und Frische nicht verloren hat.

Rückblickend geben uns die uneinheitlichen Standards im Kinderschutz, die unzureichende Beteiligung junger Menschen im familiengerichtlichen Verfahren sowie die hohe Armut von kinderreichen Familien oder Alleinerziehenden großen Anlass zur Sorge. Ebenso die Tatsache, dass bundesweit alle 15 Minuten Kinder von ihren Eltern getrennt werden, wobei die größte Gruppe der Kinder aus der Gruppe der Alleinerziehenden kommt. Fast jede zweite genehmigte ambulante oder stationäre Hilfe zur Erziehung wird unplanmäßig beendet. Gerade einmal bei 5 Prozent der Kinder in Pflegefamilien wird die Rückführung in die Herkunftsfamilie im Hilfeplan aufgenommen.

Kehren wir vom Datenblick in das Hier und Heute zurück. Als Geschäftsführer bin ich gehalten, Chancen und Risiken für unser Handeln zu bestimmen und Entscheidungen so zu treffen, dass wir unsere Vision und den Fortbestand der Sozialassistenz gGmbH nicht gefährden.

Ich gehöre einer Familie an, die seit Generationen internationalen Handel betreibt. Als wichtiger Grundsatz hat sich bewährt: „Wachstum ohne Feedback ist gefährlich“. Aus diesem Verständnis heraus wird weiterhin die Sozialassistenz gGmbH bemüht sein, das Gespür für Leid und Innovationen nicht zu verlieren. Es ist mir bewusst, dass wir nicht jeden Menschen helfen können. Jedoch können wir einem Menschen so helfen und unterstützen, dass er wieder in die Zukunft blicken kann. Darin sehen wir unseren Auftrag der Sozialassistenz gGmbH begründet.

In diesem Jahr wollen wir unser Angebot durch Haushaltshilfe & Training (AHT) erweitern, dass besonders junge Familien mit Kindern in belastenden und prekären Lebenssituationen zur Verfügung stehen soll. Ebenso ein Angebot zur Verbesserung des Kinderschutzes und der UN-Kinderrechte.

Liebe Leserinnen und Leser, in Anlehnung an den französischen Dichter Mellin de Saint-Gelais (1491–1558) orientiere ich mich weiterhin an seiner Erkenntnis, dass es besser sei zu handeln als später zu bereuen, das man nicht gehandelt habe.

Mit herzlichem Gruß
Paul Detlef Debahy

Einfach gut. Für Menschen. Sozialassistenz

Sozialassistenz verfolgt das Ziel, Dienstleistungen zum Wohle des Einzelnen und der Gesellschaft zu erbringen. Hierbei präferieren wir den Fortschritt einer menschlichen Sozialgesellschaft, die nicht nur die Gegenwart sondern vor allem die Interessen künftiger Generationen im Vordergrund stellt.  Mit Verfahren zur Evaluierung wollen wir sicherstellen, dass Maßnahmen ergriffen werden können, die Fehlentwicklungen erkennen und verhindern helfen.

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