Unsere Philosophie

Ist eine Gesellschaft nicht in der Lage, nachhaltige Lösungen für Familien in Krisen zu schaffen, so muss die Umkehrung möglich sein. Deshalb die Sozialassistenz mit innovativen Konzepten.

Favorisiert eine Gesellschaft weiterhin den Ausbau einer qualitativen Pflegekinderhilfe, so hat sie nicht nur die Beziehungspflege von Herkunftsfamilien und Pflegefamilien verbindlich zu regeln, sondern auch nachvollziehbare Rückkehroptionen offen zu halten. Dazu zählt eine parallel fest geregelte Arbeit mit beiden Familien, die bisher so gut wie nicht geleistet und finanziert wird.

Will eine Gesellschaft immer noch Heimunterbringung schicksalhaft verordnen, so handelt sie nicht nur im Bewusstsein einer möglichen Kindeswohlschädigung sondern nimmt jungen Menschen und deren Familien Perspektiven anstatt ihnen welche zu eröffnen.

Ein Staat, der sich zu einer kinderfreundlichen und kindergerechten Familienpolitik bekennt, greift nicht früh in Familiensystemen ein und entzieht ihnen auch nicht die Unterstützung durch schleichende Einsparungen.

Eine Gesellschaft, die den Schutz von Kindern auch in Heimen verbessern will, muss verbindliche qualitative Standards für Heimbetreiber, Jugendbehörden und Aufsichtsbehörden gesetzlich vorgeben. Hierzu gehört auch die Bestimmung einer unabhängigen und finanziell starken Beschwerdestelle mit klaren und wirksamen Kontroll- und Weisungskompetenzen.

Wer als Parlamentarier sozialraumorientierte Familienhilfe in das neue SGB VIII verankern will, schafft nicht nur das Mitsprache- und Wahlrecht von Leistungsberechtigten ab sondern hebelt auch den Wettbewerb und die Innovationskraft von Ideengebern aus.