obwohl Untersuchungen zeigen, dass in den ersten 12 Monaten im Heim recht wenig passiert.

Jeden Tag werden 100 Kinder in Obhut genommen,

so dass 45.000 Euro der Durchschnittskosten auch verbrannt werden können.

Jede zweite Heimunterbringung gelingt nicht,

durchschnittlich zwischen sieben und 13 Fremdunterbringungen hinter sich.

13-jähige Heimkinder haben in ihrem kurzen Leben

Bei der Rückkehrquote ist Deutschland international Schlusslicht.

Nur 5 % aller Pflegekinder kehren in ihren Familien zurück.

werden unplanmäßig beendet. Somit gelingen Pflegeverhältnisse recht selten.

Mehr als 46 % aller Pflegeverhältnisse

Was uns bewegt

Kontaktverluste

In unserer wissenschaftlichen Arbeit mit Familien haben wir Eltern, Kinder und Familienangehörige zu Wort kommen lassen, die sich am Rande und mittlerweile in der Mitte unserer Gesellschaft aufhalten. Bei aller Unterschiedlichkeit haben diese Familien große Gemeinsamkeiten, nämlich die Trennung von Ihren Kindern, willkürliche Umgangsverbote und Kontaktabbrüche bis hin zu schwersten Traumata. Sie sind Opfer familärer, behördlicher und gerichtlicher Maßnahmen.

Sie sind nicht berühmt, völlig unbekannt, haben keine Lobby, sie haben ihre Kinder nicht misshandelt, sie haben verschiedene Hautfarben und Religionen, sie wohnen in ganz Deutschland und kämpfen vergebens für ihre Rechte und einer besseren Welt für Familien.

Die Krise der Familienhilfe

Täglich erhalten Mitarbeiter der Sozialassistenz und Abgeordnete des Deutschen Bundestages Zuschriften von Familienangehörigen, Sozialarbeitern, Pflegeeltern, Rechtsanwälten und Jugendamtsmitarbeitern, die über die Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familiengerichtsbarkeit klagen:

Der Kinderschutz würde an den Bedürfnissen der Kinder vorbeigehen. Kinder würden mit Hilfe von der Polizei unter dramatischen Umständen aus den Familien herausgeholt werden. Kinder in Fremdunterbringung würde der Kontakt zu den Eltern monatelang willkürlich verweigert werden. Geschwister würden immer noch getrennt untergebracht werden. Über Jahren würde der Aufenthaltsort den Familien nicht mitgeteilt werden. Obwohl Kinder unter fachliches Aufsicht in Fremdunterbringung sind, würden sich Kinder selbst verletzten und Selbstmordversuche begehen.

Immer wieder  werden Eltern aufgrund fragwürdiger Anlässe wie „symbiotische Mutter-Kind-Beziehung“, eine zu starke „Eltern-Kind-Beziehung“ oder „Erziehungsunfähigkeit“  von ihren Kindern jahrelang getrennt. Eltern, die sich nach einer postnatalen Depression wieder vollständig erholt haben, würden ebenfalls ihre Kinder aus der Fremdunterbringung nicht zurückbekommen.

Jungen Müttern würden die Kinder unangemessen vom Entbindungsstuhl genommen und unbekannt in Pflegefamilien untergebracht werden. Die Besuchskontakte würden dann von Vormündern und Pflegekinderdiensten so verschleppt werden, dass dann mit Hilfe des § 1632 BGB die Kinder dauerhaft entfremdet würden.

Familiengerichte würden mit dem Helfersystem weiterhin Väter die gemeinsame Elternschaft  oder die Chance auf eine „Doppelresidenz“ verweigern. Eltern, die durch Familiengerichte die elterliche Sorge verlieren, würden oftmals von Jugendbehörden und Vormündern aus allen Entscheidungsprozessen ihrer Kinder ausgeladen und somit aus dem Hilfeplanprozess gemäß § 36 SGB VIII herausgehalten werden.

Jugendbehörden würden gezielt mit bevorzugten Trägern der Wohlfahrtsverbänden Vereinbarungen treffen, damit einerseits das Amtsinteresse durchgesetzt und anderseits Verbündete bevorzugt mit Aufträgen begünstigt werden. Dadurch würde den Eltern nicht nur das Wunsch- und Wahlrecht nach  § 5 SGB VIII vorenthalten sondern sie würden auch von diesen Trägern denunziert werden.

Der Politik wird vorgeworfen, dass sie die jahrelangen Probleme in der Kinder- und Jugendhilfe und in der Familiengerichtshilfe ignoriert.

* Vergl. CDU / CSU Papier des Abgeordneten Marcus Weinberg vom 18. September  2017

Die Fakten

Ende 2016 befanden sich 136.572 Kinder und Jugendliche ohne familiengerichtliches Verfahren in Heimen oder Pflegefamilien. In nur 17.168 Fällen wurden Eltern das Sorgerecht ganz oder teilweise durch Familiengerichte entzogen. Aus der Bezugsgruppe der Alleinerziehenden befinden sich 53 % der Kinder in Heimen.

Ende 2014 arbeiteten in Deutschland 231.123 Personen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (ohne Kindertagesbetreuung). Für Hilfen zur Erziehung wurden im Jahr 2015 mehr als 10 Milliarden Euro vom Staat ausgegeben. Das ist ein Anstieg von 10,4 % innerhalb eines Jahres und mehr als 36 % innerhalb von 5 Jahren.

Im Jahr 2015 erhielten 145.184 Familien Hilfe zur Erziehung, darüber hinaus wurden 782.785 Einzelhilfen zur Erziehung für junge Menschen durchgeführt.

Jedes Jahr werden 43 % der ambulanten Hilfen unplanmäßig von Jugendbehörden beendet. In der Heimerziehung und in der Pflege liegt die Zahl bei 55 %. Mehr als 46 % der Pflegeverhältnisse werden ebenfalls unplanmäßig beendet. Demnach gelingt fast jede zweite Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII nicht.

Nicht hinnehmbar ist auch die Tatsache, dass nur 5% aller Pflegekinder in ihren Herkunftsfamilien zurückkehren. Bei der Rückkehrquote ist Deutschland im internationalen Vergleich Schlusslicht.

Im Jahr 2015 erledigten die Familiengerichte der ersten Instanz 177.987 Verfahren zur elterlichen Sorge, 55.782 Verfahren zum Umgangsrecht und nur 3.856 Verfahren zur Kindesherausgabe.  Nach DJI Studie wird nur bei 6 % der in Pflegefamilien untergebrachten Kinder überhaupt eine Absicht der Rückführung im Hilfeplan aufgenommen. 2,3 Millionen Scheidungskinder gibt es in Deutschland. 20 % der Kinder verlieren den Kontakt zu einem Elternteil. Jedes Jahr werden 10.000 Gutachten von Familiengerichten beauftragt.

Prof. Dr. Leitner von der IB Hochschule Berlin kommt in seiner Studie zum Ergebnis, dass 75 % der eingereichten Gutachten nicht bewertbar waren. Demnach unterliegt die fachliche Beurteilung des Kindeswohls eher dem Zufallsprinzip.

2016 wurden 59.093 Kinder und Jugendliche in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht, bei einer Bettenauslastung von 93 %.

Unsere Antwort

Die Sozialassistenz ist ein operatives Sozialunternehmen. Aus diesem Grund investieren wir unsere Arbeitskraft, Kreativität und Wissen ausschließlich in innovative Familienprojekte, die wir selbst konzipieren, durchführen, evaluieren sowie implementieren helfen.

Zurzeit arbeiten wir an der Umsetzung von drei Familienprojekten: „Krisenambulanz“, „Weekendhouse“ und „Hilfe bei Trennung“, die wir unter der Navigation – Familienprojekte fördern – vorstellen. Bei deren finanziellen Umsetzung wenden wir uns an Spender, Stiftungen und Unternehmen. Kommunale Projektpartner können somit unsere Zukunftsprojekte für mindestens 3-4 Jahren begleiten und prüfen, was zu neuen Kooperationsformen führen könnte.

Bei der Durchführung der einzelnen Familienprojekte vertrauen wir auf unsere Mitarbeiter und freien Berater aus den unterschiedlichen Fachgebieten. Die zur Verfügung gestellten monetären Mittel setzen wir ausschließlich für soziale Projekte und somit zum Wohle der Gesellschaft ein.

Hierbei orientieren wir uns an den Grundsätzen der Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

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